Das Problem mit der undichten Abgasanlage am Clio haben wir voraussichtlich erstmal in den Griff bekommen. Jetzt sind die restlichen Baustellen an der Reihe. Genauer gesagt dem Keilrippenriemen, der macht laut quietschend auf sich aufmerksam wenn man im Stand schnell lenken will.
Warum wir den nicht damals beim Motortausch direkt mit erneuert haben können wir jetzt auch nicht mehr so genau sagen. Jedenfalls sieht der Riemen echt nicht mehr gut aus. Das letzte Mal haben wir so einen Riemen (mit dem Motor im Auto) vor gut 9 Jahren beim grünen Kobold gewechselt. Hoffentlich kriegen wir das heute ein zweites Mal hin. Abgesehen davon das es super eng (und schmutzig) im Motorraum ist, sieht man auch nicht wirklich gut was man macht. Für eine Person alleine ist der Riementausch wirklich eine Drecksarbeit. Zu zweit geht es schon deutlich besser. So kann man von oben und unten parallel Arbeiten.
Wenn der Kühlergrill, der rechte Scheinwerfer und die klappbare Ecke der rechten Radhausschale demontiert sind geht es signifikant besser. Ganz wichtig, bevor wir irgendwas machen, ist es sich genau zu merken (oder zu fotografieren) wie der Riemen verläuft. Der neue Riemen muss später exakt in der gleichen Weise liegen. Ansonsten muss eigentlich nur irgendwie mit einem 13mm Schraubenschlüssel die Spannrolle im Uhrzeigersinn drehen damit der Riemen entspannt wird und abgenommen werden kann. Wir haben knappe 30 Minuten hart gekämpft bis endlich alles wieder an seinem Platz ist und der Riemen richtig gerade läuft. Der alte Riemen war nicht nur verschlissen sondern auch voller Ablagerungen von dem Schlauch der Klimaanlage die damals beim Motortausch leider zu nah am Riemen verlegt worden war.
Achtung! Wie uns der Teiledealer mitteilte wurde irgendwann seitens Renault der originale 6 Rippenriemen gegen einen 5 Rippenriemen getauscht. Das bedeutet beim Auflegen auf die Riemenscheiben muss die innere Rille (zum Motor hin) frei bleiben. Egal ob mit 5 oder 6 Rippen können wir jetzt einen Startversuch machen und schauen ob der Riemen endlich wieder schön leise ist. Der nächste Schritt ist den Ölwechsel am Motor zu machen. Dabei kann eigentlich wirklich nicht mehr viel schief gehen. Zumindest wenn man den passenden Vierkantschlüssel für die Ölablassschraube hat.
Insgesamt sind nur 3L 5W40 Motoröl in diesem Motor. Dazu passend ist der Ölfilter ebenfalls einer der kleinsten die wir bis dato in der Hand hatten. Trotzdem ist der Platz noch zu klein um bequem arbeiten zu können. Aber wir schaffen es trotzdem. Mit neuem Filter und frischem Öl sind wir hier auch fertig. Wo die Motorhaube schonmal offen ist können wir uns jetzt auch noch eben anschauen woran es liegen könnte das die Lichtausbeute neuerdings schlechter geworden ist. Mit dem Lichteinstellgerät welches zu diesem Zweck beschafft wurde können wir direkt eine mögliche Ursache prüfen: das Licht ist zu tief eingestellt, jedenfalls auf der Beifahrerseite.
Leider bringt das Drehen an der entsprechenden Stellschraube keine gewünschte Verbesserung. Wenn wir an der Glühlampe wackeln bewegt sich der komplette Reflektor dieses Projektionsscheinwerfer mit. Ganz offensichtlich ist hier, wie neulich beim Omega, irgendwas an der Führung abgebrochen so das alles lose hin und her wackelt. Tolle Wurst. Was machen wir jetzt? Für heute erstmal gar nichts. Aber so wie es jetzt ist kann es nicht bleiben. Vielleicht können wir das Gehäuse auch einfach mal öffnen und schauen ob es reparabel ist. Ansonsten bleibt nur die Option einen neuen (gebrauchten) Scheinwerfer zu kaufen.
Darum kümmern wir uns aber erst beim nächsten Mal. Irgendwann in diesem Jahr soll auch nochmal die Bremsanlage und das Fahrwerk an der Vorderachse frisch gemacht werden. Nach 26 Jahren kann man sowas schon mal machen wie wir finden.







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