Montag, 1. September 2014

C-Max: Innenraumfilter tauschen für Fordgeschrittene

 Pollenfilterwechsel Ford Focus C-Max (2003-2007)

Kleine Freundschaftsdienste können leicht mal in stundenlager harter Arbeit enden. Selbst solche Kleinigkeiten können einen den letzten Nerv kosten. Wie bei diesem Ford C-Max an dem Kalthoras den Innenraumfilter tauschen musste.  
Hey Freaks und Freunde, gestatten Kalthoras!

(Ich entschuldige mich schon mal für die Rechtschreibfehler, aber da meine Hände immer noch am bluten sind, tippt meine Frau und ich diktiere, leider hat Sie eine Lese- und Rechtschreibschwäche!)

Bei unserem Baujahr (2003) könnte man ja vermuten, der Filter sitzt im Fußraum des Beifahrers und mit etwas Verrenkung ist die Sache nach 5 min gegessen. Pustekuchen! Ein namhafter Hersteller aus den USA der auch die Fließbandarbeit ins Rollen gebracht hat, dachte sich, wir stellen anders denkende Ingenieure ein.


Und so geschah es, das wir hier den Pollenfilter im Fußraum des Fahrers wiederfinden! Mit einem etwas weniger Kräftigen Ruck ziehen wir die Verkleidung ab. Wir können mit einer Kunst des Kopfverdrehens nun den Gehäusedeckel des Pollenfilters sehen.


Die drei 7er Schrauben lösen wir mit einem Maul/Ringschlüssel noch ohne Probleme! Beim Entfernen des Gehäusedeckels müssen wir schon etwas grober zulangen um ihn am Geber des Gaspedals vorbei zu schleusen.
 

Den Ziehharmonika ähnliches Filter können wir nun am Gaspedal vorbei und nach hinten hin entfernen, das er darunter leidet, ist nur schwer zu erkennen und ich frage mich wie soll da der neue Filter rein, ohne das er wie angefressen aussieht.


Nach dem Verschmutzungsgrad zu urteilen, wurde der Filter mehrere Jahre nicht gewechselt, was bei dem Aufwand, der jetzt noch vor uns steht, auch verständlich ist! Aber Irgendwann riecht es halt doch ein wenig und man muss da ran!

Da wir den neuen Filter nicht unbeschadet in die dafür vorgesehen Öffnung einführen können, sind wir gezwungen das Gaspedal mit seinem Geber von der Spritzwand zu lösen. !Wichtig dabei ist, den Steckkontakt nicht zu entfernen und somit  Fehler im Fehlerspeicher zu vermeiden!


Hals über Kopf und mit einer Art von Joga, welche so schmerzhaft ist  ist, das es den SM Bereich von Shades of Grey übersteigt, ist man gezwungen sich im Fußraum zu winden um Millimeter für Millimeter die drei 10er Muttern des Gaspedals zu lösen.


Hätte ich nur eine kleines Knärrchen mit kleinem Winkel, dann könnte ich wenigstens eine Mutter Menschengerecht lösen, aber nein ich muss zwei der drei mit Ring/Maulschlüssel  lösen! Den 10er Steckschlüssel kann man nur sehr bescheiden drehen, da man in der Winkelanordnung von Körper und Arm fast keine Kraft aufbringt, dennoch war auch er hilfreich!


Und nach 30min und aufgeratschten Knöcheln ist es vollbracht! Wir haben das Gaspedal ausgebaut! Kommen wir zum Einbau! Wer hat sich jetzt beim Ausbau des alten Filters die Einbaurichtung gemerkt? Ich nicht, aber mein Filter-technisches Sachverständnis sagt mir, das es so so sein muss:


Das schlimmste ist es nun, das Gaspedal wieder anzuschrauben! Neben den nun vorhanden Rückenschmerzen, den lahmenden Fingern und dem sich schon wieder lösende Pflaster, ist es eine Tortur die Muttern festzuschrauben, da wir zum rechtsdrehen noch bescheidener an der Gerät drankommen.
 

Und Selbstverständlich halten wir uns an die Herstellervorgaben und schrauben die Muttern mit den vorgegebenen 9 Nm fest. ....Nicht!
Ganz Ehrlich? Nie Wieder! Ich habe mir jetzt zum Ziel gesetzt, Fahrzeugtechnik zu studieren
und diese Menschenverachtende und Autoschrauber quälende Anbringung eines Pollenfilters zu übertrumpfen!

Mit besten Grüßen
Euer Kalthoras

Kommentare:

  1. Ein "Neuer" in eurer Runde?

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  2. Sehr, sehr gut und genau beschrieben, verwöhne und verarzte jetzt meinen armen Mann, der genau das so gerade durchmachte!

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