Freitag, 10. August 2012

Rostig, Rostig, Tralalalala . . .

Häufig sind es die versteckten und entlegenen Ecken, in denen sich die Überraschungen tummeln. So auch im Kofferraum des blauen Siebener. Warum sollte man schon unter den Teppich im Kofferraum schauen, wenn man nicht gerade an das Reserverad muss? 

Ganz klar: Um dort dringend mal sauber zu machen. Ansonsten können böse Überraschungen folgen, wie beispielsweise beim weißen Siebener, der sechs Monate nach der erfolgten Reifenpannenwechselaktion ein Loch in der Reserveradmulde hat. Also Teppich raus und was müssen unsere Augen entdecken? ROST!


Unter dem Koferraumteppich schlummerte bereits eine tickende Zeitbombe. Rings um die zwei im Bild zu sehenden Ablauflöcher war die Oxidation schon weit vorangeschritten. Bevor es anfängt weiter zu rosten, schnell den Rost entfernen. Nach dem vorsichtigen Schleifen der Oberfläche mussten wir zu unserer Erleichterung feststellen, dass sich nur um oberflächlichen Rost handelt, der schnell entfernt werden kann. Anderseits ist es sehr verwunderlich, da es ein zeichen dafür ist, dass die Feuchtigkeit aus dem Kofferraum gewirkt haben muss und nicht von der Unterseite herkommen kann. Wo kann also die Feuchtigkeit herkommen?

Diese Frage ließ sich nicht so schnell beantworten, wie der Rost schon entfernt war. Damit hier das Blech auch wieder vor neuem Rostbefall geschützt ist, wurde hier sorgfältig mit Grundierung und Farbe aufgetragen, so dass hier so schnell nichts mehr passieren kann. Dennoch bleibt die Frage nach der Herkunft der Feuchtigkeit unbeantwortet. 


Was lernen wir daraus? Den "Ecken" und versteckten Orten im und am Auto gebührt eine erhöhte Aufmerksamkeit. Denn hier scheint sich der Rost wohl zu fühlen. Sobald man hier nicht aufpasst, kann aus dem oberflächlichem Rost schnell ein tiefsitzender Rostherd mit erhöhter Oxidationsstufe werden. Es schadet nicht sich die Mühe zu machen und alle paar Monate nachgucken.

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