Montag, 22. Juli 2024

Ein Woche im SZK: Was so passiert

 

Unabhängig davon ob es gerade sehr warm oder kühl ist und ob der Himmel spontan seine Schleusen öffnent und alles unter Wasser setzt. Wir haben immer irgendwas zu tun. Ob wir wollen oder nicht. Zum einen weil wir kaum andere Hobbys haben, zum anderen weil es irgendwie weitergehen muss damit unsere Karren laufen und wir mobil bleiben. Ach ja und manchmal weil die Patienten uns finden und wir nicht einfach weglaufen können. Hier ein aktueller Wasserstandsbericht der SZK-Flotte und was diese Woche sonst passiert ist.



Der blaue Autogas Siebener-BMW hat in den vergangenen Wochen viel Zeit und Nerven gekostet um den schwer zu erklärenden Kühlwasserverlust zu beseitigen. Wir sind noch nicht endgültig davon überzeugt das endlich alles wieder in Ordnung ist. Darum läuft er bis auf weiteres im Testbetrieb und wird gründlichst im Auge behalten. Nicht das wir ein weiteres Mal zurück in die Werkstatt müssen. Insgeheim sind wir doch froh diesen Fall nicht selbst übernommen zu haben. Wer weiß wie lange wir an dieser Aufgabe herumgemacht hätten. 


 

Nicht viel besser steht es um die graue Omega Limousine. Der Nockenwellensensor wurde getauscht und brachte einen Schwung neuer Fehlermeldungen mit sich die wir aktuell nicht erklären können. Demnächst wollen wir mal eine (ehemalige) Opel Fachwerkstatt besuchen um mit besser Diagnosetechnik tiefer in die Steuergeräte einzusteigen um die echten von den unechten Fehlern zu unterscheiden. Bis dahin bleibt der Omega im Notlaufmodus und wird so wenig wie möglich bewegt. Bloß gut das zur Zeit fast alle anderen Autos im SZK normal laufen. 

 


Den obligatorischen Ausfall diese Woche hatte der Spezialpassat. Auf dem Weg zum Treffen des Amateuerfunkerverein gab die Lichtmaschine ihren Geist auf. Immerhin reichte der Strom noch bis zu uns nach Hause. Die Frage ist nur mit welchem Auto die Reise fortgesetzt werden soll; der Fiesta oder der JamesCook. Ersterer hat Probleme mit der Lenkung und wartet noch auf Ersatzteile. Ausserdem soll bald ein längerer Ausflug gemacht werden. Ohne Klimaanlage macht das besonders mit einem Hund im Auto keinen Spaß. Theoretisch stünde der Clio zur Verfügung, allerdings ist dessen Klimaalange ganz kurzfristig kaputt gegangen. Daran arbeiten wir nebenbei auch noch.

 


Also doch das Wohnmobil. Inzwischen ist es schon fast Mitternacht aber was muss das muss. Dafür muss der Fiesta umgeparkt werden. Warum er sich ausgerechnet heute so schwer tut und die Batterie fast nicht mehr genug Saft hat, wissen wir auch nicht. Aber sobald der Passat wieder aufgeladen ist, hängen wir den Ford ans Ladegerät. Wer weiß wann der Kleine wieder ganz spontan gebraucht wird. Oder wir spendieren doch mal eine neue Batterie. Zumindest die hat beim JamesCook ausnahmsweise keine Probleme gemacht. Trotzdem wollte der Dieselmotor nachdem das Wohnmobil ausgeparkt war nicht nochmal anspringen. 

 


Letztendlich haben wir auch dieses Problem mit etwas fleiß und Schleifpapier (vorraussichtlich) in den Griff bekommen. Das Wochenende verbringen wir auf dem Wasser und ohne Motorkraft. Einfach mal entschleunigen und die Natur genießen. Aber nur bis wir wieder zuhause sind. In der Zwischenzeit hat der Nikograf beim Normalpassat die hakeligen Türgriffe vorläufig repariert und der Fahrer des schwarzen Excalibur eine geplatzte Servolenkungsleitung ausgewechselt. 

 

 

Ein paar Kilometer weiter weg wird derweil an einem neuen Auspuffsystem für den Panda MR2 gearbeitet und beim grauen Clio 2 RS die Vorderachsaufhängung wieder in Ordnung gebracht. Sobald beide Baustellen abgeschlossen sind, berichten wir hoffentlich auch darüber nochmal ausführlicher. Zumindest mit diesen beiden Baugruppen hat unser Jimny aktuell keine Probleme, dafür sind wir in der heißen Planungsphase für einen Umbau der Bremsanlage um theoretisch deutlich bessere Bremswirkung zu erzielen. Gegen ein vergessenes Seitenfenster und spontanen Starkregen hilft uns das leider auch nicht so wirklich.   



Nach einem ausgiebigen Abendessen in einem thematisch sehr gut zu uns passenden Restaurant müssen wir am Samstag Abend nochmal fleißig sein und einer Bekannten mit ihrem Opel Astra F Caravan helfen dessen mechanischer(!) Fensterheber nicht mehr rauf oder runter will. Unsere Lösung bestand darin die Türverkleidung zu demontieren und die Mechanik mit reichlich Kriechöl und Sprühfett wieder gängig zu machen. Als letzte Gute Tat des Tages helfen wir einer Familie die mit ihrem Wohnwagengespann gestrandet ist mit etwas Wasser aus. Mehr könnn wir dann heute wirklich nicht mehr tun. 

 


Sonntags beginnen wir mit einer Ausfahrt im roten Sierra (der immerhin zuverlässig läuft) und enden mit der Elektrikreparatur an einem weiteren Anhänger. Zum Glück müssen wir morgen wieder arbeiten und haben fünf Tage Zeit uns von dieser Woche zu erholen.


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