Montag, 12. August 2013

Für die Großstadt eine Stoßstange!

Das hat man nun davon, wenn man zuhause bleibt. Der Comickus gondelt durch die Weltgeschichte, reist von einer Großstadt in die andere und ich nehme zuhause alles in Angriff, was über die vergangenen Wochen so liegen geblieben ist. Irgendwann muss es halt mal fertig werden. Es steht aber auch wieder viel an. Unter anderem gab es da ja auch noch die Geschichte mit der Stoßstange!

(Nun gut, wir haben zwar Mottomonat Kofferraum, aber wenn wir mal zwei Augen zudrücken, dann gehört die Schürze doch auch dazu, oder?)

 Der sichtbarste Schaden: Lackabplatzer an der gesamten Heckschürze


Als wir die Anhängerkupplung am Omega montierten, musste die Stoßstange schonmal weichen um den Einbau zu ermöglichen. Auch damals hatte die Stoßstange bereits die Macken vom Unfallschaden. Doch adäquater Ersatz war damals (auf die Schnelle) nicht zu besorgen. Gerade bei den neueren Autos mit vorstehenden Schürzen (wie die hier betitelte Stoßstange ja eigentlich heißt), die sich optisch in die Karosseriegesamterscheinung einpassen, scheint der Verschleiß immens hoch zu sein (Was waren das für Zeiten, als einfach ein Stück Stahl ringsum das Auto wie beim Autoscooter vor dem Anstoß sicherte).


Ungefähr da wird später mal die Anhängerkupplung sitzen

Doch dem Internet sei Dank, kam nach einiger Wartezeit und den Glücklichen Umständen von Zeit und Ort nun der Moment, an dem für den Caravan eine silberne Heckschürze angeboten wurde. Gängiger sind hier leider die Schürzen der Vorfaceliftmodelle und hier insbesondere der Limousinen. Die Schürze stand auch garnicht weit von hier und wurde schnell verladen. Sie passte gut in den Omega hinein. Also kann ja zuhause angekommen alles losgehen:

Für die Stichsäge kein Problem

Zuerst die alte Schürze abmontieren. Die hartnäckigen Schrauben, die beim letzten Mal schon alles blockierten, sind garnicht erst wieder angeschraubt worden, so dass es jetzt ziemlich schnell ging. Links aushaken und rechts aushaken und da war die Schürze schon mehr oder weniger draußen. 
Feinarbeit mit dem Stecheisen
 
Als nächstes habe ich es mir sehr einfach gemacht und die Maße des Ausschnitts für die Anhängerkupplung mit einem Filzstift und einem Maß grob übertragen, so dass ich mich an den mehr oder weniger erkennbaren blassen, eingeprägten Linien orientieren konnte. Dann war der nächste Schritt mit der Stichsäge kaum noch ein Problem. Oder doch? Das Plastik schmilzt. Und das nicht zu knapp. Genau wie beim letzten Mal, war das Stichsägeblatt mit einer kleberigen, schwarzen Plastikschicht überzogen und an den Sägekanten schmolz das Plastik wieder zusammen. Hier half nur etwas geschickte Gewalt und der Einsatz von Stecheisen und Rundfeile. Doch dann war das Schlimmste gegessen. 
Nun ran ans Werk
Jetzt musste nur noch die neue Schürze ans Auto montiert werden. Das ging dann ebenso einfach wie der Ausbau, nur umgelehrt. Zu zweit geht das natürlich einfacher. Ob es alleine möglich ist, ziehe ich in Zweifel. Aufpassen muss man lediglich dabei, dass auch der Innenkotflügel im Radhaus hinter der Stoßstangenverkleidung einrastet. 

Makellos - zumindest fast

Während ich mich in den letzten Wochen bereits an den Anblick der Kaputten gewöhnt hatte, muss ich nun sagen, dass ich sehr froh bin endlich wieder eine heile Schürze zu haben. Es rundet das Bild ab und erst jetzt fällt mir überhaupt auf, wie störend doch der immer größer werdende Fleck wurde, an welcher der Lack abplatzte. Die wenigen kleinen Kratzer und Flecken im Lack, lassen sich durch eine ordentliche Politur sicherlich beseitigen oder aber zumindest eindämmen.

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