Wenn man sonst im täglichen Gebrauch nur relativ laute Autos gewohnt war. Bulli, Corolla, MR2, ... Dann fällt bei einem verhältnismäßig leisem Modell noch mehr aus als sonst schon mal. Und das wollen wir heute versuchen zu ändern.
Da es im Zubehör nur komplette Querlenker von unbekannten Anbietern und reichlich teures Originalmaterial gibt, werden neue Kugelgelenke von einem - unserer Meinung nach - vertrauenswürdigen Hersteller beschafft und um die Gummielemente zu ersetzen gibt's ein paar gute von dem Hersteller, der auch für den AW11 schon liefern durfte. Die ganze Aktion ist denkbar simpel. Und das ist nicht mal ironisch gemeint. Es klappt wirklich alles am Schnürchen.
Dank des langen 14er Schlüssels und ein bisschen Vorbereitung mit Fluid Film zur Unterstützung der Öffnung der vier Schraubverbidungen zur Karosserie, gelingt es relativ leicht die oberen Querlenker zu entnehmen. Eng ist es dort neben der Feder schon, aber erreichbar. Die Mutter, die den Kegel des Kugelkopfes stumpf in dem Gegenkonus hält (so viel zum Thema Geometrie heute erstmal) wird ihrer Kronenmutter und zuvor des Splintes entledigt.
Der Auspressen gelingt danke eines substanziellen Abdrückers recht leicht. Nun können die Querlenker entnommen und unter der Hydraulikpresse, unter dem Einsatz geeigneter Hülsen, ausgepresst und die neuen mit einem guten Schlag der mitgelieferten Montagepaste wieder eingesetzt werden. Noch die Stahlhülsen durch und die Seite ist gut. Bei dem Kugelkopf geht es im Grunde ganz ähnlich. Nur ist da zu beachten, dass noch ein Sicherungsring entfernt werden muss.
Der Sicherungsring ist in diesem Fall genau das. Ohne würde es bestimmt auch gut gehen. Mit aber ganz sicher. Die Altteile sind auch schon ein gutes Stück leichtgängiger als die Neuen. Nach erfolgter Remontage dann die erste Probefahrt: Fährt gut und vielleicht einen Hauch knackiger als vorher. Das Klappern ist weg. Allerdings meldet es sich am nächsten Morgen in alter Frische zurück.
Irgendwie scheint es auch etwas mit der Temperatur zu tun zu haben. Nach der Schraubaktion waren alle Bauteile in der Nähe noch gut von der Motorabwärme temperiert. Es bleibt also erstmal spannend bei der Suchen nach dem geheimnisvollen Geräusch. Vielleicht sollte man mal den Lokalradiosender fragen?!
Text&Fotos: N.S.








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