Freitag, 29. Juni 2018

Commodore GS/E Restauration Teil 5


Gute Nachrichten von Armins Commodore Restaurationsprojekt! Der Lackierer hat seine Arbeit begonnen und die Karosserie erstrahlt bereits teilweise im neuen alten Farbton. Bis es soweit kam, mussten noch etliche Nebenbaustellen abgeschlossen werden. Was genau zu tun war, berichten wir euch heute. 



Der letzte Statusbericht liegt schon wieder einige Wochen zurück. Damals waren die Blecharbeiten abgeschlossen worden und die Innenausstattung sowie alle Chromteile aufgearbeitet worden. Ausserdem sind der Anlasser, Lichtmaschine und der Gebläsemotor samt Gebläsekasten überholt und neu lackiert. 


Das Automatikgetriebe sieht besser aus als an dem Tag der Herstellung und wartet nun auf die Hochzeit mit dem Motor. Letzter hängt zur Zeit noch untätig auf seinem Transportgestell und wartet auf die Komplettierung der Einspritzanlage. Dann geht es auf den Motorteststand zum Einfahren. Nicht das der frisch gemachte Motor schon auf der ersten Probefahrt ausfällt. 


In den letzten Monaten wurde die Karosserie schon mehrfach grundiert. Zum ersten Mal direkt nach dem Entlacken und Sandstrahlen damit das nun blanke wenn auch teilweise vom Rost zerfressene Blech nicht direkt wieder Flugrost ansetzt. Dann immer weiter sobald eine Sektion fertig ist mit schwarzer Grundierung. So ließen sich eventuelle Wellen und Dellen im Blech leichter aufspüren.
    

Der Unterboden erhält jetzt eine Schicht schwarzen Unterbodenschutz, genau wie es damals ab Werk gemacht wurde. Damit die Arbeit leichter fällt steht die gesamte Karosserie in einem drehbaren Transportgestell. So auf die Seite gedreht lässt sich wunderbar im sitzen und stehen arbeiten. Eigentlich würde man heutzutage eher transparentes Wachs auf das Bodenblech sprühen um eventuelle Rostansätze schon frühzeitig zu erkennen. Da dieser Wagen durch die vorangegangenen Arbeiten 100% Rostfrei ist und in Zukunft kein Streusalz mehr abbekommen sollte, ist die Priorität einer möglichst originalgetreuen Optik entscheidend.


Neben dem Unterbodenschutz von der einen Seite müssen ausserdem alle Blechfalze am Auto mit entsprechender Karosseriedichtmasse versiegelt werden. Wasser findet durch den Kapillareffekt ganz von alleine jede Ritze und sorgt dort für Rost im Verborgenen. Dann kann der Innenraum mit hellgelber Grundierung auslackiert werden. Im Motorraum sieht man jetzt bereits die Farbe in der die komplette Karosserie mit Ausnahme der schwarzen Front und Heckbleche lackiert werden soll. 


Während der Lackierer den Wagen Schicht für Schicht zum finalen Lackkleid verhilft werden in der Werkstatt alle Einzelteile sortiert und auf dem Tisch ausgebreitet. Nur für den Fall das irgendwas in der Zwischenzeit verloren gegangen ist und Ersatz beschafft werden muss. Wäre doch zu schade wenn der Wagen vom Lackierer kommt und nicht direkt zusammengebaut werden kann.


Zwischen der Lackierung und dem Zusammenbau müssen noch das Vinyldach und die Scheiben eingesetzt werden. Auch diese Arbeiten brauchen ihre Zeit damit am Ende alles faltenfrei und gerade sitzt. Wir müssen einfach geduldig bleiben und warten bis es wieder was neues gibt von Armins Commodore Projekt.

1 Kommentar:

  1. Hammer wie viel Aufwand betrieben werden muss. Aber ich finde auf dem letzten Bild sieht man schon, dass das Ergebnis bestimmt klasse wird.
    Martin

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