"Ruck, Ruck, Ruck, Ruck, Ruck, Ruck, BÄHM" erschallt es beim Anlassen in der gesamten Nachbarschaft und schon unmittelbar nach dem "Urknall", (die Initialzündung) setzen sich sechs Reihenzylinder in Bewegung. Jeden Tag wieder aufs Neue. Auch wenn der BMW noch nicht ganz zum alten Eisen gehört, so hat er seine wilden Tage bereits hinter sich gelassen. Die Höchstgeschwindigkeit von 222 Stundenkilometern hat er das letzte Mal - soweit die Recherchen vermuten lassen - im Dezember 1994 erreicht, als in Bergabfahrt und Rückenwind die Tachonadel mit Anschlag die 250 Stundenkilometermarke jäh durchbrach. Erwachsen ist er geworden. Die Sturm und Drangphase ist überschritten und im heiteren Familienleben scheinen nun die ruhigen Jahre im vollen Verlauf zu sein. Doch die Spuren dieser aufregenden Zeit, sind geblieben. Die hohen Geschwindigkeiten peitschen regelrecht gegen die Front und so werden aus kleinsten Steinen Wurfgeschosse, die bleibende Eindrücke hinterlassen: Steinschläge. Nahezu die gesamte Vorderfront weist besagte Macken auf. Diese bieten natürlich dem gefräßigen Rost in Form seiner spezifizierten Version (Flugrost) die Möglichkeit sich auszubreiten. Doch wie behebt man Steinschläge? Am besten sofort, ansonsten breiten sie sich immer weiter aus. Wie in unserem Fall. Wir mussten nun die gesamte Frontpartie der Motorhaube lackieren.Dies gestaltete sich zunächst etwas schwieriger als angenommen, doch alles der Reihe nach.